Wie soll die Schule im Herbst weitergehen?

Schoolopening Bild:spagra
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Vier Bausteine für Corona-fitte Schulen:

Distanz, Lüften, Masken, Tests
Von Lisa Nimmervoll im Standard

Der Umweltmediziner Hans-Peter Hutter von der Med-Uni Wien nennt im Standard vier Bausteine, um die Schulen Corona-fit zu machen: Distanz, Lüften, Masken, Tests

Ziel muss es sein, dass im Herbst alle Schulen geöffnet sind – und das ganze Schuljahr 2020/21 auch geöffnet bleiben.

Denn das Schließen der Schulen habe so negative Folgen für die Kinder und ihre Eltern, „dass wir alle Maßnahmen treffen müssen, die es uns erlauben, auch während der Pandemie den Schulbetrieb abzuhalten“, erklärt Hutter als Child-Public-Health-Experte. „Die Bildungsfrage ist gerade jetzt sehr, sehr zentral, weil Schulschließungen viele, sehr negative Side Effects haben: Nicht nur Bildung wird vorenthalten. Viele Familien sind unter Stress und kommen an Belastungsgrenzen, und es drohen letztlich wirtschaftliche Folgen."

 

Die vier „Bausteine“ laut Hutter:

  1. Distanz: „Das ist das Wichtigste.“
    Das werde bei einigen Schulen möglich sein, bei anderen werden die Platzverhältnisse organisatorische Alternativen nötig machen, etwa ein gestaffeltes Pausenmanagement.
  2. Lüften: Richtig und ausreichend.
    Seit Jahren weisen wir darauf hin, dass die Schulen bzw. die Klassenräume oft schlecht gelüftet werden. Nach einer Stunde Unterricht ist die Luftqualität in vielen Klassen deutlich zu schlecht."
  3. Masken: „… ein kinderleichtes Utensil“
    Die Maske soll dort eingesetzt werden, wo Distanz nicht möglich ist, also vor allem in Innenräumen. Da ist die Einfachheit der Maske alternativlos, weil sie nachweisbar schützt und handhabbar ist.
  4. Testen: „Das ist eine der wertvollsten, wichtigsten Waffen gegen Schulschließungen.“
    Schnelle, flexiblen Testungen sollen die Schulen in ihrem Bemühen unterstützen, eine Corona-Ausbreitung zu verhindern.


Zum gesamten und lesenswerten Artikel:
Vier Bausteine für Corona-fitte Schulen: Distanz, Lüften, Masken, Tests von Lisa Nimmervoll

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Klimaprotest.at - weltweiter Klimastreik am 25. 09. 2020

Bild:scrsht www.klimaprotest.at/
Bild:scrsht www.klimaprotest.at/

Aktuellen Infos zum nächsten

 

weltweiten Klimastreik

 

am Freitag den 25. September 2020.

 

https://www.klimaprotest.at/

 

 

Vor etwa einem Jahr erreichte die aktuelle Klimabewegung ihren vorläufigen Höhepunkt: Über 150.000 Menschen und über 80 Organisationen waren beim Earth Strike im September 2019 in Österreich auf der Straße und weltweit Millionen, um für unsere Zukunft aufzustehen.
Unser Bündnis, das diesen Erfolg erzielt hat, ist fest entschlossen, jetzt daran anzuknüpfen. Denn obwohl die COVID19-Pandemie zwischenzeitlich viele Themen verdrängt hat, bleibt die Klimagerechtigkeitskrise das zentrale politische Problem unserer Zeit.
Denn wie die COVID19-Pandemie, verstärkt die Klimagerechtigkeitskrise bereits bestehende Probleme, wie zum Beispiel soziale Ungleichheiten.
Um zu zeigen, dass die Klimafrage uns alle betrifft und weder vergessen ist noch in Vergessenheit geraten darf, werden wir auf unserem gemeinsamen Erfolg des Earth Strikes im September 2019 aufbauen und am Freitag den 25. September erneut ein starkes Zeichen setzen.

 

Den weltweiten Klimastreik am Freitag den 25.9. 2020 unterstützen!

  • Mitstreiken
  • Mit einem eigenen Block an unserem Demozug teilnehmen
  • Online Mobilisierung
  • Offline Mobilisierung
  • Ab dem 17.08. können Plakate und Flyer im Ammerlinghaus (Stiftgasse 8) und im GLOBAL 2000-Büro (Neustiftgasse 36) abgeholt werden.

Finanzielle Unterstützung
Die Veranstalter benötigen Förderungen zur Kostendeckung der Streikplanung und für die Abschlusskundgebung.

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Lernsieg-App: Datenschutzbehörde bestätigt die UBG

Bild:Scrsht "lernsieg"
Bild:Scrsht "lernsieg"

Noch gut kann man sich an das laute Wehgeschrei und die unhaltbaren Drohungen der anderen Lehrergewerkschaft - neben der UBG - gegen diese App erinnern. Unvorbereitet und strategisch unklug rührten sie die Werbetrommel in den Medien für „Lernsieg“ („War die bevorstehende PV-Wahl die Ursache für die übereilte und unkluge Reaktion der schwarzen Lehrervertreter (fcg) auf die Lehrerbewertungsapp“).

 

Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft stellte von Anfang an klar, dass dieser App datenschutzrechtlich nicht beizukommen ist. Dagegen zeigte eine fundierte Analyse der UBG („Lehrerbewertungs-APP – schlichtweg ungeeignet“) penibel auf, dass diese Lehrerbewertungs-App sowohl technisch als auch inhaltlich schlichtweg ungeeignet ist und sich bezüglich Verfahrensdauer, Kosten und Rechtssicherheit, sehr wohl weit effektivere rechtliche Möglichkeiten zum Schutz der Kolleg*innen anbieten als die Datenschutzkeule. Die schwarzen Lehrergewerkschafter reagierten darauf wie so oft überheblich und unhöflich, schlugen alle Warnungen in den Wind, gingen weiter ihren Weg und landeten erwartungsgemäß sehr bald in einer Sackgasse - sie haben die ganze Sache ordentlich vergeigt („Die GÖD hat´s vergeigt“).

Datenschutzbehörde: Information Lehrerbewertungsplattform Lernsieg

 

Im aktuellen Newsletter der Datenschutzbehörde bestätigen die höchsten Datenschutzwächter die Rechtsmeinung und damit indirekt den eingeschlagenen Weg der UBG. Die UBG versuchte das aktuelle Thema, die Bewertung der Lehrer*innen mittels einer App, ruhig, seriös und auf einer realistischen Ebene zu diskutieren („Mit APP die Lehrer*innen bewerten? Why not?“). Was bei den Chefs der anderen Lehrergewerkschaften wirkungslos verhallte. Sie machten weiter Lärm und Werbung.

Für die fcg-Gewerkschafter ist die Feststellung der Datenschutzbehörde eine peinliche Schlappe.

ms


Zusammenfassung: Datenschutzrechtliche Beurteilung der Lernsieg-App:
Vor dem Hintergrund dieser Überlegungen gelangte die DSB zu dem Ergebnis, dass die Verarbeitung der Lehrerdaten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSG- VO rechtmäßig erfolgt, die Interessen der breiten Allgemeinheit und insbesondere der Schüler an der gegenständlich relevanten Verarbeitung also überwiegen.
Zur Vollständigkeit ist festzuhalten, dass auch die Verarbeitung der Daten der Bewerter (Kinder bzw. Jugendliche) überprüft wurde und diesbezüglich nichts zu beanstanden war. Insbesondere wurde aufgrund des Ermittlungsverfahrens festgestellt, dass die Daten der Bewerter in keiner Form (etwa zu Werbezwecken) verwendet oder an Dritte übermittelt werden. Die DSB wird die Entwicklung der App Lernsieg jedoch weiterhin beobachten und behält sich im Falle einer solchen Kommerzialisierung die Einleitung eines weiteren Prüfverfahrens vor. (Text: Newsletter DSB 3/2020)

Gesamter Text (sehr lesenswert!)

Auszug aus dem DSB-Newsletter 3/2020 der Datenschutzbehörde

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