Petition: „NEIN zum Notenzwang"

Petition: „NEIN zum Notenzwang"  Bild:spagra
Petition: „NEIN zum Notenzwang" Bild:spagra

Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft ( UBG ) und die Vorarlberger Lehrer*inneninitiative ( VLI ) unterstützen
die vom Verein „Gemeinsam Zukunft Lernen Lustenau“ gestartete

 

 

Petition

„NEIN zum Notenzwang  = 
JA zur Wahlfreiheit der Beurteilungsform“.  

 


Der Verein „Gemeinsam Zukunft Lernen Lustenau“ will ein aktives Zeichen gegen die Wiedereinführung der Noten setzen und startet deshalb noch in dieser Woche eine Petition unter dem Titel „NEIN zum Notenzwang  =  JA zur Wahlfreiheit der Beurteilungsform“.

 

Unser Verein steht für Individualisierung, Inklusion und die Vermittlung sozialer Kompetenzen und damit für alternative Leistungsbeurteilung. Fünf Ziffernnoten passen nicht zu unserer pädagogischen Haltung. Deshalb begann letztes Jahr nach der Wiedereinführung der Noten ein dialogischer Prozess zwischen Eltern und Lehrpersonen. Daraus entwickelte sich unsere Überzeugung, dass die Wahlfreiheit der Beurteilungsform eine wichtige Grundlage für gelingende Schulentwicklung ist. Diese Wahlfreiheit stellen wir in den Mittelpunkt unserer Petition.
Wir wollen BildungspolitikerInnen auf Landes- und Bundesebene auffordern, die Schulautonomie zu schützen und zu stärken. PädagogInnen und Eltern sollen sich im Dialog für Noten oder alternative Leistungsbeurteilung entscheiden können.
Wenn auch ihr dieses Anliegen

„NEIN zum Notenzwang = JA zur Wahlfreiheit der Beurteilungsform“

mittragen wollt, freuen wir uns über die entsprechende Unterstützung. Die Petition läuft bis zum 6. März 2020. Anschließend werden wir das Ergebnis Herrn Landeshauptmann Wallner und Frau Landesstatthalterin und Bildungslandesrätin Schöbi-Fink übergeben sowie auch an die neue Bundesregierung zu Handen des neuen und alten Bildungsministers Heinz Faßmann schicken.
Wir hoffen, dass unser Anliegen breit mitgetragen wird und wir mit der entsprechenden Unterstützung auch politisch Druck erzeugen können – für mehr Schulautonomie und vor allem zum Wohle unserer Kinder.
Wir bedanken uns für jeden Beitrag!
Liebe Grüße,
Simone Flatz
Obfrau Verein „Gemeinsam Zukunft Lernen

https://www.facebook.com/gemeinsam.zukunft.lernen/posts/104935271041438
https://twitter.com/zukunft_lernen/status/1215176778261712901

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Vortrag: Begabtenförderung und Chancengerechtigkeit

Prof. Dr. Kai Maaz   "Begabtenförderung und Chancengerechtigkeit"
Prof. Dr. Kai Maaz "Begabtenförderung und Chancengerechtigkeit"

Eine Veranstaltung der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft UBG und der Vorarlberger LehrerInnen Initiative VLI

 

Vortrag von Prof. Dr. Kai Maaz

 

"Begabtenförderung und Chancengerechtigkeit"

 

Donnerstag, 16. Jänner1. 2020 

19:00 Uhr

BG Dornbirn

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Zum Bildungsprogramm von Türkis-Grün

Analyse zum Bildungskapitel in türkisgrünen regierungsprogramm von Renate und Timo Brunnbauer
Analyse von Renate und Timo Brunnbauer

Aus Verantwortung für Österreich, oder:
Was uns zum Bildungsprogramm von Türkis-Grün auffällt:

 

Eine Analyse von Renate und Timo Brunnbauer

(Text übernommen aus der HP der kuli-UG)

 

Keine Frage: Türkis-Grün ist eine ungewöhnliche politische Variante. Und sie klingt jedenfalls erfreulicher als eine Türkis-Blaue Variante. Doch schon bald nach der Veröffentlichung des Regierungsprogramms fragten sich kritische Geister: ist das Programm nicht eh eine Fortsetzung des alten Kurses, mit ein paar grünen Tupfern da und dort?
 
Als Unabhängige Lehrer*innen haben wir uns die 17 Seiten angesehen, die sich mit den Vorhaben der neuen Regierung zum Thema Schulbildung (inkl. Elementarpädagogik) auseinandersetzen.
 
Zusammengefasst: der alte Stil lebt eigentlich weiter, grüne Tupfer sind nur an wenigen Stellen zu erkennen. Auch die Bestellung von Minister Faßmann ist ein klares Zeichen, dass der türkise Kurs weitestgehend beibehalten werden soll.
 
Im Wahlkampf war Bildung lediglich bei den NEOS ein essentielles Thema; die Türkisen redeten von Wirtschaft und geschlossenen Flüchtlingsrouten (eh klar), die SPÖ wurde grün (Öffiticket), die Grünen verschrieben sich dem Kampf gegen den Klimawandel (wichtig) und die Freiheitlichen wollten auch irgendwas (Kickl als BIMAZ).
 
Was steht nun im Bildungsprogramm? Und was nicht?
Auf 16 Seiten geht es um die Bereiche Elementarpädagogik, Volksschule, Mittelschule und Lehrplaninhalte. Interessant ist natürlich auch, was nicht im Bildungsprogramm der neuen Regierung steht. Wichtige Reformen wird es in der nächsten Legislaturperiode nämlich kaum geben (im APS Bereich im Grunde keine). Absolut ungeklärt sind Finanzierungsvorhaben. Aber ohne Göd ka Musi..
 

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