Faßmann indirekt zu APS-Direktor*innen: Zahlt euch eure Sekretär*innen doch selber!

Zahlt euch eure Sekretär*innen doch selber! Bild:spagra
Zahlt euch eure Sekretär*innen doch selber! Bild:spagra

APS-Direktor*innen beklagen: Immer mehr Bürokratie, immer weniger Pädagogik und keine Unterstützung in der Verwaltung

Die freien Lehrer*innen in Vorarlberg fassen in ihrer Zeitschrift „:schulnotizen“ das Ergebnis einer Umfrage bei Pflichtschuldirektor*innen so zusammen: Bund und Land verordnen immer mehr Zusatzaufgaben, ohne dass dabei auf die Herausforderungen des täglichen Schulalltages und die zeitlichen Ressourcen vor Ort Rücksicht genommen wird. SchulleiterInnen werden immer mehr als Buchhalter und Schreibkräfte der Schulverwaltung missbraucht. Das geht zu Lasten der pädagogischen Unterstützung des Lehrpersonals.

Zahlt euch eure Sekretär*innen doch selber!

Eine Erleichterung wäre, was für Schulcluster gewissermaßen vorgesehen ist, nämlich Sekretär*innen auch für die Pflichtschulen (APS).
Allerdings wartet der bei der schwarzen Fraktion Lehrervertretungsfraktion in der GÖD (FCG) so beliebte Minister Bildungsminister Faßmann ("... der beste Minister, den wir je hatten ...") mit einer neuen Idee zum Sparen auf: Direktor*innen sollen sich ihre Sekretär*innen durch Übernahme von Unterrichtssunden finanzieren.
Kurzfristig könnten Schulleiter*innen über zusätzliches Unterrichten Mittel für die Anstellung einer Sekretariatskraft aufbringen, so Faßmann im Ö1-Mittagsjournal. „Wenn ein Direktor noch eine Klasse unterrichten möchte und die daraus frei werdenden Mittel für eine Sekretariatskraft verwendet, ist das in Ordnung“, so der Minister. „Das ist kurzfristig eine Denkvariante.“


Geht´s noch, Herr Bildungsminister?

ms

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„Keine MIKA-D Test mehr“

Petition an den Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung Schüler*innen unterstützen statt diskriminieren! Der MIKA-D Test muss abgeschafft werden! Bild:spagra
Petition an den Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung Schüler*innen unterstützen statt diskriminieren! Der MIKA-D Test muss abgeschafft werden! Bild:spagra

Schüler*innen unterstützen statt diskriminieren!

Der MIKA-D Test muss abgeschafft werden!

 

Eine Petition der apfl-ug

(aktive Pflichtschullehrer*innen - unabhängige Gewerkschafter*innen)

 

Wir fordern die Abschaffung des MIKA-D-Tests!

 

Setzen wir ein Zeichen gegen Grausamkeit, die Kinder trifft, die noch nicht Deutsch können!

 

MIKA (Messinstrument zur Kompetenzanalyse) ist ein standardisiertes Testverfahren, welches die Deutschkenntnisse von außerordentlichen Schüler*innen einmal pro Semester abprüft. Kinder und Jugendliche, die den Test nicht bestehen, können nicht in die nächste Schulstufe aufsteigen. Viele von ihnen werden deshalb - neben den Schwierigkeiten ihrer Ankunft im Land - auch noch einen Klassenwechsel verkraften müssen.
Bisher hatten außerordentliche Schüler*innen zwei Jahre Zeit, um Deutsch zu lernen. In diesem Zeitraum wurden sie nicht beurteilt und blieben in dem Klassenverband, in den sie aufgenommen wurden. Die meisten von ihnen konnten danach positiv beurteilt werden, erreichten den Pflichtschulabschluss und hatten eine Chance auf dem Arbeitsmarkt. All jene, die in den zwei Jahren nicht ausreichend Deutsch lernten, konnten dann noch immer eine Schulstufe wiederholen.
MIKA-D wird dazu führen, dass viele außerordentliche Schüler*innen ihre Schullaufbahn in Österreich mit einem nachhaltigen Misserfolgserlebnis beginnen. Sie bleiben sitzen und verstärken die Reihen der überaltrigen Schüler*innen, von denen schon jetzt viele an den Schulen Probleme machen - vor allem in disziplinärer Hinsicht.
Der Test ist nicht nur sinnlos und problemträchtig, er ist auch ungerecht und zynisch. Die Getesteten werden mit einer Anforderung konfrontiert, welche die meisten von ihnen nicht bewältigen können. Sie haben bis zu ihrer ersten Testung maximal sechs Monate Zeit.
Die Sprachprobleme der außerordentlichen Schüler*innen sind nicht und waren nie problematisch. Ihre weitgehend erfolgreiche Behebung ohne Anwendung von Druckmitteln ist ein integrationspolitischer Erfolg und Ergebnis einer menschenfreundlichen Pädagogik.
Das österreichische Schulsystem hat eine Vielzahl von massiven Problemfeldern. Kein einziges von diesen wird durch den MIKA-D Test in irgendeiner Weise in Angriff genommen. Der MIKA-D Test ist nichts anderes als ein Instrument zur Diskriminierung jener Schüler*innen mit Migrationshintergrund, die Deutsch erst lernen müssen. Die wirklichen Probleme der österreichischen Schule sind der Regierung gleichgültig. Von Unterstützungsmaßnahmen und einem feingliedrigen Supportsystem will Türkisblau nichts wissen.

 

````````Direktlink zur Petition´´´´´´´´


Bitte unterzeichne auch Du diese Petition für die Abschaffung des MIKA-D Tests und leite sie in Deinem Bekanntenkreis weiter!
DANKE!!!

 

Weitere Infos:

apfl-ug (aktive Pflichtschullehrer*innen; unabhängige Gewerkschafter*innen)

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Das Montessori Sonnenhaus ergänzt sein Pädagogisches Team

Montessori Sonnenhaus in Lambach (OÖ)  Bild: www.sonnenhaus.at
Montessori Sonnenhaus in Lambach (OÖ) Bild: www.sonnenhaus.at

Das Montessori Sonnenhaus in Lambach (OÖ) ergänzt sein Pädagogisches Team um ein neues Mitglied:


Pädagoge/in für VS, NMS oder AHS

vorzugsweise mit Schwerpunkt Mathematik und/oder Naturwissenschaften

Arbeitsbeginn: zum ehest möglichen Termin


Kurzbeschreibung des Sonnenhauses und seiner Pädagogik
Die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit mit den Kindern beruht auf den Erkenntnissen Maria Montessoris, den Erfahrungen von Rebecca Wild, Emmi Pikler, sowie den praktischen Ansätzen der Sensorischen Integration. Unser Ziel ist die ganzheitliche Entwicklung eines Kindes, damit sich seine freie, sich selbst bestimmende Persönlichkeit entfalten kann. Schülerinnen und Schüler verfügen altersgemischt frei über den größten Teil ihres Schulvormittags, sodass in der Wahl ihrer Tätigkeiten ihre aktuellen Entwicklungsthemen zum Ausdruck kommen. Die Pädagoginnen und Pädagogen haben in erster Linie den Auftrag diesen Selbstausdruck zu beobachten, achtsam zu begleiten, zu dokumentieren und laufend eine dafür geeignete Umgebung (materiell, sozial) in Themenräumen und Außengelände zu gewährleisten.
Selbst ressourcenbietender Teil dieser Umgebung für die Kinder, spielt die Reflexion des eigenen Handelns der Pädagoginnen und Pädagogen eine wichtige Rolle und findet in regelmäßigen Teamsitzungen statt.
Als private Schule wird das Sonnenhaus vom gleichnamigen Verein getragen und gestaltet: organisatorische Belange regeln PädagogInnen und Eltern gemeinsam in Arbeitskreisen, die sich an der soziokratischen Kreis-Organisationsmethode orientieren.
Unsere pädagogische Arbeit wird von 3 Säulen getragen:

  • Vorbereitung bzw. Reflexion der pädagogischen Arbeit im TEAM
  • Arbeit mit den Kindern
  • Zusammenarbeit mit den Eltern
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