Heute ist Streik der Freizeitpädagog_nnen!

Streik der FreizeitpädagogInnen am 14.2.2019  Bild:spagra
Streik der FreizeitpädagogInnen am 14.2.2019 Bild:spagra

Breite Unterstützung der Unabhängigen der Interessen Beschäftigten der Sozialwirtschaft

 

Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft (UBG)

GewerkschafterInnen im öffentlichen Dienst (UGÖD) und die Österreichische Lehrer_innen Initiative (ÖLI-UG) solidarisieren sich mit Beschäftigten der Sozialwirtschaft

 
Durch die anhaltende Hochkonjunktur fließen vor allem Steuern aus Arbeit in die Staatskasse. Zurückgehende Arbeitslosenzahlen und die anhaltend gute wirtschaftliche Lage würden mehr Umverteilung zu den Beschäftigten durchaus rechtfertigen.

Daher ist es für die unabhängigen GewerkschafterInnen auch unverständlich, warum den KollegInnen aus der Sozialwirtschaft bei allen extremen Belastungen, mit denen ihre Arbeit verbunden ist, keine angemessen höheren Einkommen von Arbeitgeberseite zugebilligt werden.  Die persönlichen Pflegedienstleistungen, die überwiegend von Frauen erbracht werden, verdienen eine finanzielle Anerkennung und nicht eine Abschiebung in den privaten Pflegebereich. Die UGÖD-Vorsitzende Beate Neunteufel-Zechner fragt sich: „Was hat die derzeitige Bundesregierung gegen Frauen, die durch eigene berufliche Leistung ihre Existenz sichern wollen?“

Die unabhängigen GewerkschafterInnen unterstützen daher auch, dass die KollegInnen der Sozialwirtschaft sich gegen weiteren Kaufkraftverlust in ihrem Bereich wehren, und erklären sich ebenso solidarisch mit der Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung!"

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Uni-Kollektivvertrag: Wenig Licht, viel Schatten!

Bild:spagra
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Besserer Abschluss als Jahre zuvor

– untere Einkommensgruppen haben sich allerdings mehr verdient!

 

Presseaussendung der Unabhängige GewerkschafterInnen im öffentlichen Dienst (UGÖD)

 

Die Rektorenkonferenz der 21 österreichischen Universitäten hat bei ihrer Sitzung am 05. Februar 2019, die von Dachverband und Gewerkschaft ausverhandelte Gehaltserhöhung für das Universitätspersonal abgesegnet. Die Gehälter steigen um 2,5 %, mindestens um € 60,-, maximal um € 130,- brutto.
UGÖD-Vorsitzender Manfred Walter, selbst Betriebsrat an der Johannes Kepler Universität, sieht den Abschluss zwiespältig: „Wir hatten in den letzten Jahren schon schlechtere Abschlüsse. Für die unteren Gehaltsstufen bedeutet die heurige Erhöhung jedoch auch weiterhin einen Kaufkraftverlust in Bezug auf den Warenkorb des täglichen Bedarfs!“
Die Preise für Mieten, Energie und Lebensmittel stiegen im Vergleich zur herangezogenen Inflationsrate stärker an, was vor allem GeringverdienerInnen trifft: „Und das sind – auch im Universitätsbereich – vor allem wieder einmal Frauen.“
Walter weiter: „Die RektorInnen wollten ursprünglich nur die Inflationsrate abgelten, was für die VerhandlerInnen der Gewerkschaft absolut untragbar war. Wobei die Situation hier ähnlich paradox ist wie in der Sozialwirtschaft – verhandelt wird im universitären Bildungsbereich ebenfalls über Gelder, die von dritter Stelle zugeteilt werden.“
Durch die anhaltend gute Konjunktur fließen vor allem Steuern aus Arbeit in die Staatskasse. Zurückgehende Arbeitslosenzahlen und die anhaltend gute wirtschaftliche Lage würden mehr Umverteilung zu den Beschäftigten durchaus rechtfertigen.

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LR Schöbi-Fink wird sprachförderresistente Eltern bestrafen.

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Die Vorarlberger Bildungslandesrätin Schöbi-Fink wird Eltern, deren Kinder den Kindergarten besuchen und die an der Förderung der deutschen Sprache ihrer Kinder nicht mitwirken, mit Geldbußen bestrafen.

 

Sie müssen mit „bis zu 220 Euro“ Strafe rechnen, so die Antwort der Bildungslandesrätin auf eine entsprechende Landtagsanfrage. Es gäbe eine Verpflichtung der Eltern, ihre Kinder in der Sprachentwicklung und dem Lernen der deutschen Sprache zu unterstützen.

Das werde in Vorarlberg konsequent eingefordert. Wenn Eltern genau so konsequent „diese Grundsätze missachten“, werde dies auch ( so konsequent? Anm. red.) mit Geldbußen geahndet.

 

Strafe im Regelfall die Ultima Ratio … was denn sonst, Frau Landesrätin!?
Die Anzeige bei der Bezirkshauptmannschaft stelle im Regelfall die Ultima Ratio für den Kindergartenerhalter dar, so Landesrätin Schöbi-Fink. In den letzten fünf Jahren wurden insgesamt 52 Strafverfahren durchgeführt. (VOL.at)

 

Kommentar von Gerhard Pušnik
Die Frau Landesrätin will nicht nachstehen und macht mit im Lizitieren von rechten und reaktionären Forderungen. Fällt der Dame nichts Besseres ein, als in den Chor von Kurz, Kickl und Strache einzustimmen und nach Sanktionen zu rufen?
Ich fordere Strafen für PolitikerInnen, die Schulen und Universitäten ruinieren und bildungspolitische Maßnahmen ohne wissenschaftliche Fundierung beschließen, aber bitte sofort.

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