Appell an die Gewerkschaften - unterstützt die Klimastreiks!

Petition: Gewerkschaften - unterstützt die Klimastreiks! Bild: FRIDAYS FOR FUTURE scrsht
Petition: Gewerkschaften - unterstützt die Klimastreiks! Bild: FRIDAYS FOR FUTURE scrsht

Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft UBG unterstützt die Initiative WORKERS FOR FUTURE und ihre Petition: Gewerkschaften - unterstützt die Klimastreiks!

Laut Auskunft der Aktion FRIDAYS FOR FUTURE, wurde eine Untergruppe/Initiative WORKERS FOR FUTURE gegründet, die die Gewerkschaften auffordert, das Thema „Klimanotstand“ auf die Agenda zu setzen und sich mit den bereits aktiven Initiativen zu vernetzen.

Petition: Gewerkschaften - unterstützt die Klimastreiks!
"Wir fordern von den Gewerkschaften die aktive Unterstützung und Mobilisierung für und Teilnahme am Klimastreik am 27. September – wir brauchen einander!"
>>> Petition Unterschreiben

Klimaschutz ist ein Gewerkschaftsthema

 

Klimaschutz schützt sichert Arbeitsplätze und schafft vor allem neue. Wenn dem Klimawandel nicht sofort, kompromisslos konsequent und damit wirkungsvoll entgegengetreten wird, werden viele, sehr viele Arbeitsplätze zerstört. Deshalb der Apell der Initiative FRIDAYS FOR FUTURE an die Gewerkschaften:

 
„Gewerkschaften, wir brauchen einander!“

 

Viele von uns sind Gewerkschaftsmitglieder. Der Kampf gegen die Klimakrise und der Kampf für bessere Arbeitsbedingungen gehören zusammen. Die Gewerkschaften sind zentrale Organisationen mit großer Mobilisierungskraft (siehe Demo gegen den 12-Stunden-Tag). Es ist toll, dass die Teilgewerkschaften vida, PRO-GE & younion das Just-Transition-Papier zusammen mit der Arbeiterkammer, System Change not Climate Change und NGOs erarbeitet und unterschrieben (14.02.2019) haben. Jetzt brauchen wir eure aktive Unterstützung!
In vielen Ländern unterstützen die Gewerkschaften die Klima-Streiks bereits aktiv. In Australien wird der Streik von der National Union of Workers, National Tertiary Education Union, United Firefighters Union, Hospo Voice, the Victorian Allied Health Professionals Association and der National Union of Students unterstützt. In Großbritannien unterstützen die Bakers, Food and Allied Workers’ Union und die University and College Union den Aufruf zum Generalstreik. Die Gewerkschaft CSC-Enseignement in Belgien hat alle Lehrenden dazu aufgerufen “jede mögliche Aktion von Seiten ihrer Schüler*innen zu unterstützen. Wir haben Hoffnung, dass sich die Bewegung noch weiter ausbreitet, damit die mutigen Maßnahmen getroffen werden können, die nötig sind, um das Allgemeinwohl zu schützen. Dieses wird schon viel zu lange von unserem Wirtschaftssystem, welches Profit über alles stellt, und von der rücksichtslosen Ausbeutung der natürlichen Ressourcen missbraucht.” (Text: FRIDAYS FOR FUTURE/WORKERS FOR FUTURE)

Interesse bei BEI WORKERS FOR FUTURE aktiv zu werden?
Abonniere die Email-Updates dieser Petition, um über zukünftige Aktionen informiert zu werden, für konkrete Treffen, schreib uns doch gleich eine Email an wien@workersforfuture.at

ms

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Bildungsbudget 2018: Exfinanzminister Lögers Aussagen „unglaubwürdig“

Lögers Aussagen zum Bildungsbudget "unglaubwürdig" Bild:spagra
Lögers Aussagen zum Bildungsbudget "unglaubwürdig" Bild:spagra

Über den aktuellen Bundesrechnungsabschluss der türkis-blauen Regierung für 2018 wird wohl noch viel diskutiert werden.

 

So bestätigt zum Beispiel der Rechnungsabschluss, was offensichtlich war. Die Ausgaben des Kanzleramtes des damaligen Bundeskanzlers Kurz sind um rund 120 Mio. Euro gestiegen. Zieht man die etwas mehr als 40 Mio. Euro als Einmalausgaben für die EU-Ratspräsidentschaft ab, bleiben immer noch Mehrausgaben von 80 Mio. Das sind ca. 35%. Hanebüchen die Feststellung Exfinanzministers Löger dazu, dass gerade im Bundeskanzleramtes gespart worden sein. GUt, dass Finanzminister das Misstrauen ausgesprochen wurde.

Unglaubwürdig nennt Klubobmann Bruno Rossmann (JETZT) die Aussage Lögers, wonach der Bildungsbereich mehr Geld bekommen habe. Der vorliegende Rechnungsabschluss weise zwar einen Anstieg der Ausgaben um (nur) 1,6% aus. De facto bedeutet das aber ein Minus, weil alleine 2018 die Gehaltssteigerungen durch Gehaltserhöhung und Vorrückung im öffentlichen Dienst 2,33% betragen haben. "Da der allergrößte Teil des Bildungsbudgets Personalausgaben sind bedeutet das, dass bei den restlichen Ausgaben massiv gespart wurde", so Rossmannder JETZT-Klubchef. Quelle: vienna.at
ms

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Behinderte Kinder: Spielball im Bildungssystem

Behinderte Kinder: Abgesondert oder Spielball im Bildungssystem  Bild:spagra
Behinderte Kinder: Abgesondert oder Spielball im Bildungssystem Bild:spagra

Zum Lesen empfohlen

 

Würde man Inklusion auch in Österreich ernst nehmen, könnte das 100-jährige Gemurkse um die Gesamtschule in der hiesigen Bildungspolitik gelöst werden.


Ein standard.at Blog von Volker Schönwiese.
Hochschullehrer an der Universität Innsbruck (a.o.Univ.-Prof.i.R.) mit Schwerpunkt Inklusive Pädagogik und Disability Studies

 

Volker Schönwiese stellt fest, dass Bildungspolitik bei den Neuwahl-Diskussionen 2019 so gut wie kein Thema ist, manche Konfliktpunkte gingen sogar ganz unter. Als Beispiel nennt Schönwiese die schulische Inklusion von behinderten Kindern und Jugendlichen. Das Schweigen darüber entspreche langjährigen Entwicklungen. Denn „Kinder mit Behinderungen waren immer schon abgesondert oder Spielball eines selektiven Bildungssystems."

 

Die Blogthemen

  • Zwischen Förderung, Verwahrung und Vernichtung
  • Stationen der Bildungspolitik zwischen Inklusion und Besonderung
  • Ergebnis der Entwicklung?

Volker Schönwiese ist Hochschullehrer an der Universität Innsbruck (a.o.Univ.-Prof.i.R.) mit Schwerpunkt Inklusive Pädagogik und Disability Studies

ms

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