Personalvertretungswahl am 27. und 28. November

Gehaltserverhandlungen für die Bundesbediensteten: UGÖD fordert + 3%, mindestens € 100,- und Aufnahmestopp

Gehaltsverhandlung für die Bediensteten im öffentlichen Dienst  Bild:spagra
Gehaltsverhandlung für die Bediensteten im öffentlichen Dienst Bild:spagra

Moderate Gehaltsforderung der der Unabhängige Gewerkschafter*innen im öffentlichen Dienst (UGÖD)

 

Aussendung der UGÖD zu den Gehaltsverhandlungen der Bundesbediensteten

 

UGÖD fordert plus 3 Prozent Gehaltserhöhung, mindestens 100 € und ein Ende des Aufnahmestopps


Nach drei Verhandlungen von GÖD und Younion mit Finanzminister Dipl.-Kfm. Eduard Müller, MBA, gibt es ein Zwischenergebnis: Die Abgeltung der Inflation mit 1,7 Prozent wurde außer Streit gestellt. Weitergehende gewerkschaftliche Verhandlungsziele waren auch dieses Mal in der GÖD und ihren Bundesvertretungen kein Beratungs- und Mitbestimmungsthema.


Das Durchsetzen einer Kaufkrafterhöhung und ein Mindestbetrag zur stärkeren Anhebung niedriger und mittlerer Einkommen, wie sie für die Arbeiter*innen und Angestellten der metallverarbeitenden Industrie erreicht wurden, brauchen laufende Information und gegebenenfalls die Mobilisierung der Kolleg*innen zur Stärkung der Verhandlungsposition der Gewerkschaft gegenüber dem Dienstgeber, der den „Sachzwang“ restriktiver Budgets und einer weiteren Senkung von Personalkosten durchsetzen will. 


„Die zu Verhandlungsbeginn geforderte Kaufkrafterhöhung muss deutlich über der Inflationsrate liegen“, fordert Manfred Walter, Vorsitzender der UGÖD. Die WKO-Statistik prognostiziert für 2019 ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent. Der von der Statistik Austria erhobene Mikrowarenkorb erhöhte sich im Jahresabstand um 2,4 Prozent. Das Preisniveau des Miniwarenkorbs, der einen wöchentlichen Einkauf von Nahrungsmitteln, Dienstleistungen und Treibstoffen abbildet, stieg im Jahresabstand sogar um 5,5 Prozent. Die Kosten für Wohnen, Wasser, Energie und Verkehr sind übers Jahr gestiegen, das bestätigt ebenfalls die Statistik Austria.


Die GÖD- und Younion-Verhandler unter Führung ihrer Vorsitzenden Dr. Norbert Schnedl und Ing. Christian Meidlinger verhandeln wie 2017 während Regierungsverhandlungen – dieses Mal der Türkisen mit den Grünen.


UGÖD für konkrete Verhandlungsziele, Information der Kolleg*innen und Vorbereitung gewerkschaftlicher Maßnahmen
Die unabhängigen Gewerkschafter*innen betonen, dass mit einem angemessenen Gehaltsabschluss für alle betroffenen Kolleg*innen auch die Forderung nach mehr Personal in Bundes- und Landesdienststellen durchzusetzen ist. Sparzwang durch neoliberale Austeritätspolitik, Abbau von Planstellen durch einen Aufnahmestopp im öffentlichen Dienst und falsch bewertete Auswirkungen von Digitalisierung der öffentlich zu erbringenden Dienstleistungen in Bürger*innennähe bringen seit mehr als einem Jahrzehnt Bedienstete von Bund und Ländern unter einen stark steigenden Arbeitsdruck. Die aktuelle Bundesregierung hat zahlreiche Mitglieder, denen die prekäre Situation des öffentlichen Dienstes in Österreich aus eigener Erfahrung bekannt ist. „Ihre dringenden Appelle an die Öffentlichkeit müssen in den derzeit stattfindenden Verhandlungsrunden Berücksichtigung finden“, stellt Beate Neunteufel-Zechner, Vorsitzende der UGÖD fest.

 

Wir Unabhängigen Gewerkschafter*innen fordern und erwarten die im Statut vorgeschriebene Einberufung der GÖD-Bundeskonferenz zur Beratung und Beschlussfassung über Verhandlungsergebnisse, über eine Zustimmung zum Gehaltsabschluss oder eine Ablehnung und zumindest die gemeinsame Planung zur Durchführung von Kampfmaßnahmen.

0 Kommentare

Nach über 70.000 Downloads Lehrerbewertungs-APP offline

Lehrerbewertungs-APP nach 70.000 gesammelten Datensätzen offline Bild: spagra
Lehrerbewertungs-APP nach 70.000 gesammelten Datensätzen offline Bild: spagra

Die umstrittene App, mit der Schüler*innen ihre Lehrer*innen bewerten können, ist nach nur vier Tagen wieder offline. 

 

Der Grund weshalb das Team – das sich innerhalb der letzten vier Tage gebildet haben muss - die Reißleine zog und die App und die Webseite am Montagabend offline stellte, seien die vielen Hassbotschaften gegen nur eine Person (Hadrigan), die noch dazu sehr jung sei, gewesen. Das teilte die Pressesprecherin des Teams der Presse mit.

 

Über die wahren Hintergründe, weshalb das APP und sein Gründer abgetaucht sind, können nur Vermutungen angestellt werden. Die offizielle Begründung der APP-Betreiber, klingt jedenfalls wenig glaubwürdig.
War es die dilettantische Vorbereitung, die das (vorläufige?) schnelle Ende der APP verursachte   oder ist es eine Marketingaktion, um weiterhin in den Medien präsent zu sein? Es könnte aber auch sein, dass das Ziel der APP-Finanzierungsgruppe bereits erreicht und ausreichend wertvolle Schülerdaten gesammelt wurden. Das ist unser Favorit (Anm. der Redaktion), denn mehr als 70.000 Telefonnummern Jugendlicher mit weiteren Metadaten hat die APP bisher gesammelt.

 

Dabei wurde die Performance der APP tatkräftig von der GÖD (Gewerkschaft öffentlicher Dienst) unterstützt, die mit ihrer unprofessionellen Aufgeregtheit bereits im Vorfeld der APP-Präsentation einen Medienhype provozierte.
ms

0 Kommentare

VLI im Fachausschuss AHS

0 Kommentare

Weitere Blog-Artikel lesen? 

 

Hier geht es zum



ubg blog

Auf unserem ubgblog beschäftigen wir uns ausführlich mit aktuellen Themen zur Bildung und Bildungspolitik. Dazu gehören auch der – hoffentlich rege - Austausch von Wissen und Erfahrungen, die wir in unserer alltäglichen Arbeit als Pädagog/innen zusammentragen.

Über unsere Blogseite möchten wir mit Euch ins Gespräch kommen. Schreibt uns eure Kommentare, Meinungen und Information zu den entsprechenden Themen-bereichen oder ihr schickt uns einen ausführlichen Artikel zu einem aktuellen Bildungsthema. Wie Eure Kommentare werden auch Eure Artikel vor der Veröffentlichung redaktionell moderiert.

Das Redaktionsteam des ubgblogs freut sich, wenn ihr den Weg zu unserer Seite findet und euch an der Gestaltung und der Diskussion rege beteiligt. Dabei sind uns Lob, Anregungen und Kritik gleichermaßen willkommen.

Du schreibst gerne, hast gute Ideen und durchdachte Meinungen zu unseren Blogthemen? Dann sollten wir darüber reden, ob Du Mitglied im Redaktionsteam des ubgblogs werden willst.

ubg macht Sinn

ubg: Einsatz für alle Pädagog/innen

 

Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft

  • vertritt die Interessen ihrer Mitglieder und aller im Bildungsbereich Beschäftigten gegenüber dem Arbeitgeber.
  • ist eine gemeinsame Interessensvertretung der Lehrenden aller Schultypen und Bildungseinrichtungen
  • sucht die Zusammenarbeit mit allen PersonalvertreterInnen und GewerkschafterInnen, die die Grundsätze und Bildungsideen der UBG mittragen.

Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft unterstützt ihre Mitglieder

  • mit allen legalen Mitteln vom öffentlichen Protest bis hin zum Streik
  • durch Rechtsschutz und -beratung in arbeits- und dienstrechtlichen Belangen
  • durch eine offensive Öffentlichkeitsarbeit und
  • durch Zusammenarbeit mit SchülerInnen, Studierenden, Eltern und Interessensverbänden.

Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft

  • ist eine unabhängige, demokratische und offene Interessensvertretung
  • versteht sich als unabhängig von Parteiinteressen
  • verbürgt sich für demokratische und transparente Abläufe
  • garantiert den Mitglieder Informationsrechte über alle Entscheidungen

 

ubg: Einsatz für die Bildung

 

Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft

  • geht von einem ganzheitlichen, lebensbegleitenden Bildungskonzept aus
  • stellt den ganzen Menschen in den Mittelpunkt der Bildung
  • und berücksichtigt gleichzeitig den gesellschaftlichen Kontext.

Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft ist der Auffassung, dass 

 

  • Persönlichkeitsentwicklung ein wesentliches Ziel der Bildung ist
  • unter Lernen im engeren Sinn die Aneignung der Kulturtechniken, von Sachwissen und praktischem Wissen zu verstehen ist
  • zum Lernen wesentlich auch das Sammeln von Erfahrungen, das erlebnis-orientierte Lernen, ebenso wie das Soziale Lernen gehört
  • eine gute Beziehung und ein respektvoller Umgang miteinander die Basis für ein erfolgreiches Lernen ist

Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft unterstützt uneingeschränkt

  • das Recht auf Bildung
  • die Chancengleichheit in der Bildung
0 Kommentare