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Aktulle Vlikraft, die Zeitung der VLI

Vlikraft, die Zeitung der VLI
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Musik gehört gehört – Ein Beispiel mit Vergleich

 

In den Vorarlberger Gymnasien gibt es 153 Klassen mit mehr als 25 Schüler*innen. Das sind über 4000 Kinder, die jeden Tag 5 – 8 Stunden lang gemeinsam mit 26 – 30 Mitschüler*innen in Klassen von 60 m2 sitzen. Da wird aufgezeigt, geredet, geschrien, auf Englisch gelispelt, gelacht, gehustet – all das, was einen Vormittag in der Schule eben ausmacht. Nach Ansicht des Bildungsministeriums ist es kein Problem, wenn 29 Kinder einen Vormittag lang auf engem Raum dem Unterricht folgen.
Gleichzeitig gibt es 41 Bläser verteilt auf die fünf musischen ORGs in Vorarlberg. Diese 41
Schüler*innen erhalten - je nachdem – eine bis zwei Stunden Unterricht in der Woche auf ihrem Instrument. Theoretisch, denn derzeit sieht hier das Ministerium nur rot und verbietet den Unterricht für Bläser ab Ampelfarbe Gelb per Verordnung.
Das österreichweite Kopfschütteln unter den Musiklehrer*innen ist verständlich, denn sie unterrichten am Nachmittag zumeist noch an einer Musikschule und da ist der Unterricht der Bläser selbstverständlich erlaubt. Auch für die Fachinspektor*innen für Musik
und für die AHS-Direktor*innen ist das alles nicht nachvollziehbar. (gp)

 

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