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AK hat Hinweise, dass manche Schulen Druck machen, Kinder daheim zu betreuen

Bild:spagra
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AK Anderl: Schulen müssen auch im Lockdown Orte des Lernens sein

 

Presseaussendung der Arbeiterkammer

 

AK hat Hinweise, dass manche Schulen Druck machen, Kinder daheim zu betreuen

 

Mit der Betreuung von Kindern an Schulen und Kindergärten während des Lockdowns scheint es mancherorts Probleme zu geben: „Wir haben Hinweise, dass manche Einrichtungen nur wenige Kinder aufnehmen und den Eltern großer Druck gemacht wird, die Kinder daheim zu lassen“, sagt AK Präsidentin Renate Anderl. „Die Schulen müssen auch während des Lockdowns funktionieren und die Kinder beim Lernen begleiten. Monatelange Lernrückstände bei den Kindern, die sie nur sehr mühsam wieder aufholen können, sind nicht akzeptabel.“

 

Eine Möglichkeit, die Phase des Lockdowns für Eltern zu organisieren, ist die Sonderbetreuungszeit. Auch wenn die Betreuung in der Schule oder Kindergarten möglich ist, können Eltern diese Sonderbetreuungszeit mit ihrem Arbeitgeber vereinbaren. Arbeitsministerin Christine Aschbacher hat sich dazu bekannt, dass trotz geöffneter Schulen die Lohnkosten dem Arbeitgeber zur Gänze refundiert werden. Nun ist das Parlament gefragt, dass dies auch gesetzlich so festgeschrieben wird.

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