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Die Schulen schließen nicht, sie müssen auf Distance Learning umstellen, sagt BM Faßmann

Bild:spagra
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Kindergärten und Pflichtschulen bleiben zur Betreuung und Lernunterstützung offen

 

Ein harter Lockdown – entspricht größtenteils dem 1. Lockdown - ab Dienstag, 17. November bis 6. Dezember:

Alle Schulen stellen auf Fernunterricht um, Pflichtschulen und Kindergärten bleiben aber offen zur Betreuung und Lernunterstützung.

 

Außerdem:

Handel sperrt bis auf Grundversorgung zu, Ausgangsbeschränkungen den ganzen Tag, Tele-Arbeit. Für den Gastro und Handel soll es einen Umsatzersatz von bis zu 80 Prozent geben.

 

Neu ist:

  • Kindergärten und Pflichtschulen bleiben offen zur Betreuung und Lernunterstützung für alle Kinder „die es brauchen“ (VK Kogler). Dieses Angebot steht allen zur Verfügung, ist also an keine Bedingungen wie beim 1. Lockdown geknüpft.

  • Es kommt eine Kontaktbeschränkung: Ein Haushalt darf sich jeweils nur mehr mit einer einzelnen haushaltsfremden Person treffen. "Kontakt" darf man abgesehen von Personen, mit denen man zusammen wohnt, zusätzlich nur noch mit dem Lebenspartner, engsten Angehörigen oder einzelnen wichtigen Bezugspersonen haben, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben und die man "in der Regel mehrmals wöchentlich" trifft. Das gilt für Personen ab sechs Jahren.

 

Schulen: Offene Schulen und Distance Learning

Ab Dienstag stellen auch die Pflichtschulen auf Distance Learning um. Das heißt aber nicht, dass die Schulen geschlossen werden, stellt BM Faßmann in seiner heutigen Pressekonferenz klar. Alle Pflichtschulen bleiben für Betreuung und auch für „die pädagogische Unterstützung in Lerngruppen offen“. Praktisch soll das so funktionieren, dass in Kleingruppen mit der Unterstützung von LehrerInnen Aufgaben durchgeführt werden können.

Dieses Angebot steht allen PflichtschülerInnen zur Verfügung, ist also an keine Bedingungen wie beim 1. Lockdown geknüpft. Vor allem sollten jene Schüler und Schülerinnen dieses Angebot wahrnehmen, für die zuhause eine entsprechende Betreuung durch die Eltern nicht möglich ist oder mit großen Belastungen verbunden wäre oder keine geeigneten Arbeitsplätze bzw. entsprechende Endgeräte vorhanden sind. Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen können, sollen dies auch tun.

Der Montag, dem letzten normale Schultag vor dem Lockdown soll in den Schulen dafür genutzt werden, zu erheben, welche SchülerInnen Betreuung und pädagogische Unterstützung am Standort benötigen.

 

Kindergärten bleiben ebenfalls nur zur Betreuung geöffnet

 

ms

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