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Auch zum School-Opening Tohuwabohu-Management im Ministerium und einzelnen Bildungsdirektionen

Bild:spagra
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Die Verwirrung an Vorarlbergs und Kärntens Pflichtschulen ist groß. Das Ministerium gibt den Schulen einen Etappenplan vor, die Schulen bereiten alles vor und dann flattert in Vorarlberg und Kärnten ein Schreiben der Bildungsdirektionen mit Vorgaben und Regeln auf den Schreibtischen der Schulleiter*innen von Landesschulen, die im Widerspruch zum Etappenplan stehen. Das nervt!

Im Etappenplan des BMBWF heißt es unter Prinzip 3, Schutz und Hygiene: "Grundsätzlich werden Risikogruppen durch das Gesundheitsministerium definiert. Bei individuellen Erkrankungen oder Vorerkrankungen von Schülerinnen und Schülern, am Standort tätigen Pädagoginnen und Pädagogen sowie weiterem Personal, definiert das der jeweils zuständige Arzt. Dies gilt auch für Personen, die mit den genannten Gruppen in einem Haushalt leben. Sie alle müssen nicht an die Schulen zurückkehren, außer es ist explizit von ihnen gewünscht. Weiters können auch Personen ab dem Alter von 60 Jahren der Schule fernbleiben."

 

Die unterschiedliche Handhabung einzelner Bildungsdirektionen bzgl. des Einsatzes vulnerabler Landeslehrer*innen zum Präsenzdienst an der Schule (Gruppe 60+) im Gegensatz zu den Kolleg*innen im Bundesdienst ist unlogisch und eine nicht zu tolerierende Ungleichbehandlung. Es trifft teilweise sogar Kolleg*innen aus denselben Konferenzzimmern an NMS.
Die im Etappenplan dezidiert erwähnten Angehörigen von Risikogruppenpatient*innen scheinen in der Umsetzung gar nicht mehr auf. Sie wurden einfach weggelassen.

 

Anhand eines einfachen Beispiels soll hier die Problematik dieser unkoordinierten Vorgangsweise kurz erläuteret werden. Die Schulleiter*innen haben auf Basis der Vorgaben des Etappenplanes des Ministeriums ihre Stundenpläne erstellt und den lehrer*innen, Eltern und Schüler*innen mitgeteilt. Jetzt musste der Stundenplan kurzfristig komplett verändert werden, weil die Kolleg*innen, die älter als 60 sind, wieder für den Unterricht an der Schule eingeteilt werden müssen. Viel unnötige zusätzliche Arbeit für die Leiter*innen und großen Unmut bei den Betroffenen.  

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