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Sand statt Beton! Die GÖD-Lehrergewerkschafter outen sich

Bild:spagra
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BM Faßmann verfasste am 1.Mai einen Brief an die Lehrer*innen, gemeinsam mit den Vorsitzenden der GÖD-Lehrergewerkschaften, Kimberger–Gangl–Weiß. Darin werden die Lehrer*innen aufgefordert, an den zwei schulautonomen Tagen „freiwillig“ zu unterrichten, weil sie „von gesetzlichen Änderungen absehen wollen …“.

Ein durchsichtiges Manöver, um die peinlichen öffentlichen Äußerungen Faßmanns und Kimbergers zu diesem Thema zu kaschieren.

 

Höchste Zeit, neue Gewerkschaftsvertreter auszuprobieren.

Dass damit die Obergewerkschaftler der GÖD-Lehrergewerkschaft auch unübersehbar ihre demütige Verbundenheit gegenüber ihrer türkisen politischen Heimat und deren Führern offenbaren, war wohl nicht gewollt – hoffentlich. Aber allein dieser Umstand zeigt, dass es für die Lehrerschaft dringend an der Zeit wäre, einmal neue Gewerkschaftsvertreter auszuprobieren. 

 

Erschwerend kommt dazu, dass sie gemeinsam mit Faßmann die Lehrer*innen auf eine entsetzliche Art und Weise öffentlich unter Druck setzen. Den Lehrer*innen wäre eine klare Anweisung des Dienstgebers zweifellos lieber gewesen, als etwas, das sie de facto nicht ablehnen können, „freiwillig“ zu nennen.


Auf Twitter wird die neue alte Gewerkschaftsstrategie schon kommentiert:

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Kommentare: 1
  • #1

    Artis Franz Jansky-Winkel (Samstag, 02 Mai 2020 16:05)

    Ich war 34 Jahre lang Lehrer in NÖ und weiß, wie und wohin "unsere" Gewerkschafter stets steuerten. Vom Herrn Fassmann halte ich äußerst wenig. Zeitgemäße Bildungspolitik sieht anders aus, aber das ist ja bekannt...siehe meine Einleitung.