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Die UBG fordert: Absage der Zentralmatura aufgrund der COVID-19 Pandemie

Die UBG fordert: Absage der Zentralmatura aufgrund der COVID-19 Pandemie  Bild:spagra
Die UBG fordert: Absage der Zentralmatura aufgrund der COVID-19 Pandemie Bild:spagra

Offener Brief
von Gerhard Pušnik (UBG, VLI-AHS und ÖLI-AHS)

an Bildungsminister Dr. Faßmann und

an Generalsekretär Mag. Netzer!


Aus Pressemeldungen haben wir erfahren, dass die standardisierte Reife- bzw. (Reife-) und Diplomprüfung / Berufsreifeprüfung („Zentralmatura“) an höheren Schulen und Erwachsenenbildungseinrichtungen bzw. die Abschlussprüfung an berufsbildenden mittleren Schulen trotz Ausbreitung des Coronavirus stattfinden soll.

Wir halten fest: Wir sind derzeit aus guten Gründen nicht in den Schulen.

Wie wollen Sie Ihrer Fürsorgepflicht nach § 1157 ABGB entsprechen, wenn während des oder kurz nach dem vorausgesagten Höhepunktes der Pandemie für Österreich, tausende Lehrer*innen und Schüler*innen gezwungen sind, sich auf den Weg in die engen Schulgänge zu begeben, Massenverkehrsmittel zu benützen, in Gruppen und in direkten Kontakt zu treten?


Wir sind überzeugt: Dieses Vorhaben ist unverhältnismäßig zu den unmittelbar vorausgegangen Entscheidungen für das Aussetzung des schulischen Unterrichts und allen von der Bundesregierung bisher verordneten allgemeinen Maßnahmen.


Wir sind empört und fordern eine sofortige Zurücknahme des Planes, die Reife- und Diplomprüfungen noch in diesem Semester abzuhalten.


Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Pušnik

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