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Podiumsdiskussion: Politik & Bildung – Was können wir von den Parteien noch erwarten?

Podiumsdiskussion: Politik & Bildung – Was können wir von den Parteien noch erwarten?  Bild: Georg Vith
Podiumsdiskussion: Politik & Bildung – Was können wir von den Parteien noch erwarten? Bild: Georg Vith

Nationalratswahl 2019

 

Diskussion mit Kandidat*innen zum Nationalrat

 

Bernhard Amann - JETZT
Reinhold Einwallner - SPÖ
Nina Tomaselli - GRÜNE
Sabine Scheffknecht - NEOS
Andy Spechtenhauser - KPÖ

 

Dienstag, 17.09.2019
19:00 Uhr
Saumarkt Feldkirch

Podiumsdiskussion - anschließend Steh-Tisch-Gesprächsrunden im Foyer
Es laden ein:
VLI – Vorarlberger Lehrer*innen Initiative
Freie LehrerInnen - SLV - FSG
UBG – Unabhängige Bildungsgewerkschaft
AKS – Aktion Kritische Schüler*innen
UG – Unabhängige Gewerkschafter*innen in der GÖD

 

Wir können uns auf eine spannende Diskussion im Saumarkt freuen. Als Vorgeschmack ein kurzer Bericht von der Diskussion über Elementarbildung und Bildungsprogramme der wahlwerbenden Parteien, zu der der Verein Neustart Schule geladen hat.


Peter Steiner besuchte für die Österreichische Lehrer*innen Initiative (ÖLI-UG) die Diskussion

 

Sein Kurzbericht - Text aus www.oeliug.at übernommen:

Einig waren sich die Vertreter*innen über die große Bedeutung der frühkindlichen Erziehung für die Zukunftschancen der Kinder.
Über die Art und Weise der Förderung gab es wesentliche Unterschiede. Die ÖVP will mehr Lerninhalte für die Kinder, SPÖ, Grüne und Neos versprechen eine Aufwertung der Elementarpädagog*innen durch akademischen Abschluss und höhere Gehälter sowie mehr Ausstattung für die Kindergärten.
Und der Vertreter der FPÖ bringt sich mit keinem eigenen Punkt zur Elementarpädagogik ein, abgesehen von einer Schnurre aus seinem Leben. Quintessenz: Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache lernten im Kindergarten dann am besten Deutsch, wenn die Mehrheit der Kinder Deutsch sprächen. Unwirsch reagiert er dann auf den Publikumseinwand, warum er für die "Deutschförderklassen" eintrete, in denen zu 100% nichtdeutschsprachige Kinder zusammengefasst werden. Im Übrigen außer der ÖVP und der FPÖ tritt keine Partei für die Deutschförderklassen ein.
Einig waren sich die Vertreter*innen der Parteien auch über die gemeinsame Arbeit an einem Bildungsplan, der 10 bis zwanzig Jahre, also länger als die kurze Zeit einer Legislaturperiode halten solle. Zweck: die stete Änderung der Bildungsprogramme je nach ideologischer Ausrichtung der Regierung zu verhindern.

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