· 

Mageres Ergebnis der GÖD-Gehaltsverhandlungen: Durchschnittlich + 2,3%

Mageres Ergebnis der GÖD-Gehaltsverhandlungen: Durchschnittlich + 2,3%  Bild:spagra
Mageres Ergebnis der GÖD-Gehaltsverhandlungen: Durchschnittlich + 2,3% Bild:spagra

Deutlich unter dem Abschluss 2018

 

„Ich kann meiner Begeisterung kaum Ausdruck verleihen.

50 € brutto! Darüber freuen sich: Mein Vermieter und mein Strom- und Fernwärmelieferant. Und damit wäre diese fette Erhöhung auch schon wieder verprasst“, ist ein treffender Kommentar eines GÖD - Gewerkschafters zu diesem mageren Gehaltsabschluss, der mit durchschnittlich + 2,3% deutlich unter dem Abschluss 2018 liegt. 


Das Ergebnis der GÖD-Gehaltsverhandlungen 2019 für die Bediensteten im öffentlichen Dienst:


Die Gehälter werden ab 1. Jänner 2020 um 3,05 % bis 2,25 % erhöht, die Erhöhung der Zulagen beträgt lediglich 2,3 %.


Die erzielte Gehaltssteigerung reicht für viele Kolleg*innen nicht aus, ihrer Kaufkraft zu stärken,  berichtet die UGÖD (Unabhängige Gewerkschafter*innen in der GÖD). 
Denn für Niedrigverdiener*innen sei nicht die Inflationsrate von 1,7% entscheidend, sondern der „Miniwarenkorb”, der statistische Wocheneinkauf. Und der wurde empfindlich teurer. Die Preise des wöchentlichen Einkaufs von Nahrungsmitteln, Dienstleistungen und Treibstoffen stieg seit 2018 im Jahresabstand um satte 5,5%.
ms

Kommentar schreiben

Kommentare: 0