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Mangel an und "Hungerlohn" für Lehrer*innen in Ungarn

Im Internet, zum Beispiel FB, formiert sich derzeit ein Protest der Pädagog*innen gegen die miserable Bezahlung.  Bild: scsht facebook.com/parkocka/
Im Internet, zum Beispiel FB, formiert sich derzeit ein Protest der Pädagog*innen gegen die miserable Bezahlung. Bild: scsht facebook.com/parkocka/

Balazs Dvoracsko, Vorsitzenden der Gewerkschaft der Junglehrer in Ungarn sagt in einem Interview mit Euronews: „Die Miete und die Fixkosten fressen die Hälfte meines Gehalts auf. Man kann sich kaum vorstellen, wie ich in ein paar Jahren eine Familie gründen oder Kinder aufziehen soll.“

 

Ungarns Junglehrer*innen verdienen 500 € im Monat

 

In Ungarn besteht ein eklatanter Unterschied zwischen dem durchschnittlichen Gehalt in der Privatwirtschaft und dem einer Lehrerin, eines Lehrers. In einer Protestaktion zeigen die Lehrer*innen auf, dass ein ungarischer Junglehrer im Monat nur 150.000 Forint verdient. Also nicht einmal 500 Euro. Das ist auch die Hauptursache für den kritischen Lehrer*innenmangel in unserem östlichen Nachbarland.


Im Internet, zum Beispiel FB, formiert sich derzeit ein Protest der Pädagog*innen gegen die miserable Bezahlung. „Ungarns Lehrer lassen im Internet finanziell die Hosen runter“, titelt Euronews. Das habe ich studiert, das habe ich gelernt - und das verdiene ich. Dass sie sich derart offenbaren, tun sie, um zu verdeutlichen, mit wie wenig Geld Pädagogen in dem Land leben müssen.
ms

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