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UBG: Bildungsministerin und Bildungsdirektor*innen müssen „Fridays for Future" unterstützen

Teilnahme an „Fridays for Future" - der Kampf ums Klima - ist ein Menschenrecht  Bild:spagra
Teilnahme an „Fridays for Future" - der Kampf ums Klima - ist ein Menschenrecht Bild:spagra

Die Teilnahme an „Fridays for Future" - der Kampf ums Klima - ist ein Menschenrecht

 

Deshalb fordert die Unabhängige Bildungsgewerkschaft UBG die Bildungsministerin Iris Rauskala und die neun Bildungsdirektor*innen auf:
Unterstützen Sie die Schüler*innen und Lehrer*innen bei ihrem Kampf gegen den Klimawandel.

 

Die überwiegende Mehrheit der Österreicher*innen befürwortet die Forderungen und Aktionen der Klimaschutzbewegung „Fridays for Future" und erwarten von der Schulbehörde deren Unterstützung.

Von 20. bis 27. September findet die Internationale Klimaaktionswoche und am 27. September 2019 der EarthStrike statt.

Eine gute Gelegenheit für die Bildungsministerin und ihre Bildungsdirektor*innen ihre ehrliche Unterstützung zu zeigen, indem sie die Teilnahme der Schüler*innen und Lehrer*innen ermöglichen.


Bundespräsident Van der Bellen stärkt „Fridays for Future“
Aus der Sicht des Bundespräsidenten dürfen Kinder freitags die Schule schwänzen, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren: "Denn was sie in zwei Schulstunden versäumen, können sie nachlernen. Bei der Klimakrise geht es dagegen um Prozesse, die man nicht umkehren kann. Ich werde die schlimmsten Folgen nicht mehr erleben, für die jungen Menschen steht tausendmal mehr auf dem Spiel. Deshalb sagen die Schüler/innen auch: „Ihr Erwachsenen habt es versaut, ihr müsst es nicht ausbaden, aber ihr wollt uns verbieten, zwei Stunden zu investieren?“" (Kirchenzeitung 18/2019)

 

Der Kampf für das Klima ist eine höhere Sache, also ein Menschenrecht
Nachdem in Deutschland einige Freitagsdemonstrant*innen wegen unerlaubtem Fernbleiben des Unterrichts mit Geldbußen bestraft wurden, setzt sich die Rechtsmeinung durch, dass die Schüler*innen sehr wohl ein Recht auf die Teilnahme an "Fridays for Future" haben. „Denn der Kampf für das Klima ist eine höhere Sache, also ein Menschenrecht und damit wichtiger als ein Gesetz mit Ordnungsmaßnahmen zur Durchsetzung der Schulpflicht“, so argumentiert zum Beispiel Sissy Brucker, Fachanwältin für Strafrecht, Vorstandsmitglied der Berliner Rechtsanwaltskammer und Expertin für Menschenrechte in der Berliner Zeitung.
Ihre Begründung: „Diese jungen Menschen kämpfen nicht nur für den Erhalt unserer Erde, sie kämpfen vielmehr auch um die Einhaltung der wesentlichen Menschenrechte.“ Im Kampf gegen den Klimawandel ginge es vor allem um das Leben der Menschen heute und zukünftigen Generationen.

Geregelt im International Convenant of Civil and Political Right, Artikel 6 Absatz 1: Jeder Mensch hat ein Recht auf Leben!
ms

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