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TOP-DOWN Influencer-Mail vom Ministerium?

Heute haben alle Bundeslehrer*innen Post in der Mailbox ihrer Dienstmailadresse Bild:spagra
Bild:spagra

Heute haben alle Bundeslehrer*innen Post vom BMBWF in der Mailbox ihrer Dienstmailadresse.

 

Weil es „urlang“ mit wenig brauchbarem Inhalt ist zwei Kurzkommentare von Schulexperten der Österreichischen Lehrer*innen Initiative (ÖLI-UG), die das Mail gelesen haben.

 

Gary Fuchsbauer:
Ein Satz ist mir beim Überfliegen des Textes aufgefallen:
"Schulleiter/innen sind der Schlüssel zu einer erfolgreichen, chancengebenden und selbstverantworteten Schule."
Ich dachte die Hattie-Metastudie hat ergeben, dass es auf die Lehrer*innen ankommt?
Freilich gibt es Schulleitungen, die mit motivierender Art etwas weiterbringen, aber leider auch solche, die, formulieren wir es vorsichtig, eben genau das nicht können.
Aber wenn das Bildungsministerium (BMBWF) weiterhin glaubt, dass durch Testen und machtvolle Chefs die Lehrer*innen und Schüler*innen motivierter werden, dann zeigt das nur, dass in diesem Ministerium eben nicht die Pädagog*innen bestimmend sind.

Gerhard Pušnik:
Bezeichnend für die Top-down-Haltung des Ministeriums und der politischen Verantwortlichen ist ja auch, dass die Wörter "PVG" oder "Personalvertretung" in diesem ganzen Schulautonomie-Quargel Fremdworte sind, also gar nicht vorkommen.

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