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Nach über 70.000 Downloads Lehrerbewertungs-APP offline

Lehrerbewertungs-APP nach 70.000 gesammelten Datensätzen offline Bild: spagra
Lehrerbewertungs-APP nach 70.000 gesammelten Datensätzen offline Bild: spagra

Die umstrittene App, mit der Schüler*innen ihre Lehrer*innen bewerten können, ist nach nur vier Tagen wieder offline. 

 

Der Grund weshalb das Team – das sich innerhalb der letzten vier Tage gebildet haben muss - die Reißleine zog und die App und die Webseite am Montagabend offline stellte, seien die vielen Hassbotschaften gegen nur eine Person (Hadrigan), die noch dazu sehr jung sei, gewesen. Das teilte die Pressesprecherin des Teams der Presse mit.

 

Über die wahren Hintergründe, weshalb das APP und sein Gründer abgetaucht sind, können nur Vermutungen angestellt werden. Die offizielle Begründung der APP-Betreiber, klingt jedenfalls wenig glaubwürdig.
War es die dilettantische Vorbereitung, die das (vorläufige?) schnelle Ende der APP verursachte   oder ist es eine Marketingaktion, um weiterhin in den Medien präsent zu sein? Es könnte aber auch sein, dass das Ziel der APP-Finanzierungsgruppe bereits erreicht und ausreichend wertvolle Schülerdaten gesammelt wurden. Das ist unser Favorit (Anm. der Redaktion), denn mehr als 70.000 Telefonnummern Jugendlicher mit weiteren Metadaten hat die APP bisher gesammelt.

 

Dabei wurde die Performance der APP tatkräftig von der GÖD (Gewerkschaft öffentlicher Dienst) unterstützt, die mit ihrer unprofessionellen Aufgeregtheit bereits im Vorfeld der APP-Präsentation einen Medienhype provozierte.
ms

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