· 

Pauschale Beleidigung und Diffamierung der Lehrer*innen durch die Leiterin der Kommunikation der AK

Norbär akzeptiert die Realität, King offensichtlich nicht. Das wirft die Frage auf: Ist King als Leiterin der Kommunikation der AK noch tragbar?   Bild: Soziopfoten by Mirjam Pedrazzoli  https://www.facebook.com/soziopfoten/
Norbär akzeptiert die Realität, King offensichtlich nicht. Bild: Soziopfoten by Mirjam Pedrazzoli https://www.facebook.com/soziopfoten/

Der Redaktion der Homepage der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft UBG ist sich bewusst, dass Gastkommentare in den Tageszeitungen nicht immer ernst zu nehmen sind, spiegeln sie doch oft nur die durch oberflächliche und/oder einseitige Faktenanalyse gebildete Meinung der/des Schreiber*in wider.

 

Aber Eva Kings, Leiterin der Kommunikation der AK, Gastkommentar in der „Neuen“ (24. Mai 2020 – Seite 23) mit dem Titel "Eltern und der Schulstress" unterschreitet jegliche Mindestanforderungen bezüglich Fairness und inhaltlicher Qualität aufs Gröbste.

 

 

Aus ihrem Text schlägt einem offene Geringschätzung der Arbeit der Lehrpersonen gerade in der Zeit des Fernunterrichts entgegen, und diese (symptomatische) Anmaßung darf nicht unerwidert bleiben. Zitat: "Die Bilanz der Phase I ist ein glattes 'Nicht genügend' für die Schulen. Der chaotische Online-Unterricht hat den Mädchen und Buben kaum einen Lernfortschritt gebracht und die Eltern massiv belastet."

Kings Einschätzung entspricht wohl eher dem ideologischen Wunschdenken und der Verarbeitung persönlicher Frusterlebnisse der Schreiberin, als den empirischen Erfahrungen der großen Mehrheit der Betroffenen. Die Rückmeldungen der Eltern, und Schüler*innen stellen den Lehrer*innen in dieser schwierigen Phase I des Homeschooling sehr wohl ein sehr gutes Zeugnis aus.


Ein UBG-Mitglied schreibt uns zu Kings Gastkommentar: „Da würde mich z.B. interessieren, wie die "studierte Ökonomin" dazu kommt, den Lernfortschritt der Vorarlberger Schüler*innen zu beurteilen.“


Dass Frau King ein Versagen in den Phasen 2 (Schulöffnungen) und 3 (Sommerbetreuung) auch gleich voraussagt, ist einfach nur mehr peinlich.
Da Frau King, immerhin Leiterin der Kommunikation der AK, in ihrem Gastkommentar vor allem die Lehrpersonen der Pflichtschulen auf sehr dreiste Art beleidigt und diffamiert, reicht es nicht aus, wenn die UBG als offizielle Lehrervertretung reagiert.

 

Wir erwarten in dieser Angelegenheit auch eine offizielle und aufklärende Stellungnahme des Dienstgebers des Lehr*innen, der Bildungsdirektion Vorarlberg, namentlich von Evelyn Marte- Stefani und der für Bildung zuständigen Landesrätin, Schöbi-Fink.

ms

Kommentar schreiben

Kommentare: 0