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Türkisblaue Bildungspolitik bedeutet: Selektion, Autoritär, Demotivation, Rückschritt

Lassnig: Diese Art der Politik, die stark auf Testungen aufbaue und diese mit traditionellen Methoden verbinde, sei in den 1980er Jahren unter Ronald Reagan bzw. Margaret Thatcher begonnen worden  Bilg:spagra
Lassnig: Diese Art der Politik, die stark auf Testungen aufbaue und diese mit traditionellen Methoden verbinde, sei in den 1980er Jahren unter Ronald Reagan bzw. Margaret Thatcher begonnen worden Bilg:spagra

Scharfe Kritik an der Bildungspolitik der ÖVP

 

Bildungsforscher Lorenz Lassnigg vom Institut für Höhere Studien (IHS) bestätigt die Kritik der Österreichischen Lehrer*innen Initiative ÖLI-UG an der türkisen Bildungspolitik vollinhaltlich. Sein Urteil über das eineinhalb Jahre bildungspolitische Werkeln – hauptsächlich ideologisch statt sachorientiert – von Kurz und Faßmann ist so zutreffend wie unumgänglich vernichtend.

ms

Eine lesenswerter Artikel dazu: ORF:

„Bildungsforscher kritisiert ÖVP-FPÖ-Regierung schwer“

ORF: Hart ins Gericht mit der Bildungspolitik der ÖVP-FPÖ-Regierung geht der Bildungsforscher Lorenz Lassnigg vom Institut für Höhere Studien (IHS). Mit der Einführung von Deutschklassen, dem Ausbau der Ziffernnoten und der beabsichtigten Stärkung der Sonderschulen habe man „die Selektion in den Vordergrund gerückt“, so Lassnigg vor Journalistinnen und Journalisten. Anders als früher habe man nicht Kompromisse gesucht, sondern sei drübergefahren.

„Aus internationalen Bildungsreformen weiß man: Eine erfolgreiche Politik ist auf Kooperation aufgebaut“, so Lassnigg. „In den pädagogischen Methoden gibt es keine Wahrheit – es gibt eine Vielfalt an Methoden, die man anwenden kann.“ Man müsse aber auf eine Diskussionsbasis kommen, um sich auf eine gemeinsame Vorgehensweise zu einigen. „Und da liegt in Österreich der Hund begraben.“ Früher habe man zumindest noch versucht, einen Weg zu Kompromissen zu suchen.


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