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Nach Türkis-Blau wieder Hoffnung auf Ethikunterricht für alle

Nach Türkis-Blau wieder Hoffnung auf Ethikunterricht für alle Hoffnung  Bild:spagra
Hoffnung Bild:spagra

Wie der Standard berichtet, haben die Befürworter von Ethikunterricht für alle Schüler*innen wieder Hoffnung.

Nach dem Ende der türkisblauen Regierung sei deren Plan der Einführung eines Ethikunterrichts nur für "Religionsverweigerer" vom Tisch – zumindest bis nach der Nationalratswahl Ende September. Denn ein Ethikunterricht nach den Vorstellungen der abgewählten Regierung hätte vor allem Kinder zurück in den Religionsunterricht getrieben, ist sich Eytan Reif von der Initiative "Religion ist Privatsache" sicher und plädiert bei einer Pressekonferenz dafür, mit dem Ethikunterricht für alle Kinder am besten bereits ab der ersten Schulstufe zu beginnen: "Wer eine Basis mit pädagogischen Mitteln schaffen will, muss früh beginnen". Beginne der Ethikunterricht erst in der Oberstufe, erreiche man jene Kinder nicht, die nach der Schulpflicht bereits die Schule verlassen, so Reif. Außerdem habe die Politik in Bezug auf die Wertevermittlung verabsäumt das Heft selbst in die Hand zu nehmen. Reif: „Das Auslagern der Wertevermittlung an Religionsgemeinschaften ist verantwortungslos."
Link zum Artikel im Standard: „Hoffnung auf Ethikunterricht für alle Kinder“

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