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UBG-Veranstaltung mit Dr. Thomas Damberger zum Nachhören

„Alexa, Nao und das Roboterkind Afeto! Die neue Empathie im digitalen Zeitalter“   Prof. Dr. Thomas Damberger, Linz  Bild:Damberger
„Alexa, Nao und das Roboterkind Afeto! Die neue Empathie im digitalen Zeitalter“ Prof. Dr. Thomas Damberger, Linz Bild:Damberger

„Focus" – Themen fürs Leben bei ORF Radio Vorarlberg

  • 1. Teil: Samstag, 2. März, 13.00 - 14.00 Uhr
  • 2. Teil: Samstag, 9. März, 13.00 - 14.00 Uhr


„Alexa, Nao und das Roboterkind Afeto!
Die neue Empathie im digitalen Zeitalter“
 
Prof. Dr. Thomas Damberger, Linz
 
Professor für Medienpädagogik, -didaktik, & -philosophie an der Privaten Pädagogischen Hochschule Linz. Ab April 2019 übernimmt er die Verwaltung der Professur für Allgemeine Erziehungswissenschaften an der Leuphana-Universität Lüneburg.
 
Der Vortrag von Thomas Damberger eröffnet einen faszinierenden und gleichzeitig erschreckenden Einblick in die digitalen Werkstätten der IT- und Hightech-Industrie weltweit. 
Etwa, wenn Professor Damberger von humanoiden Robotern, die NAO heißen und in Schulen und der Altenpflege getestet werden. Diese Roboter müssen ein soziales und empathisches Verhalten an den Tag legen.
„Die Roboter sind das nicht, sie müssen Gefühle und Sozialverhalten nur simulieren können“, betont Professor Damberger.
 
„Alexa, mach das Licht an!“ ist auch Ausdruck dieser `KI` (Künstlichen Intelligenz).  Sie könne eine existentielle Gefahr für die Menschheit darstellen. Es könnte sein, dass wir die Kontrolle über diese KI verlieren. Immer mehr Dinge seien miteinander vernetzt: etwa Waffen- oder Börsensysteme. Man geht sogar davon aus, dass eine „starke KI“ (Künstliche Intelligenz) so etwas wie ein Bewusstsein entwickeln könnte. 
Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Medienbildung, Theorie und Philosophie der Bildung und Erziehung, Human Enhancement und Transhumanismus.
Wir sind täglich mitten drin im "Internet der Dinge".
Mark Weiser, ein US-amerikanischer Wissenschafter im Bereich der Informatik, meinte zum Computer für unsere Zeit, dass nicht mehr nur Menschen und Computer miteinander kommunizieren, sondern auch Alltagsgegenstände.
Küchengeräte, die selbständig Kochrezepte downloaden können oder Lichtschalter, die vernetzt sind. Kleidung ist mit Chips und Sensoren ausgestattet.
 
Das Digitalzeitalter gleiche einem Schiff auf hoher See, auf dem man schnell reagieren müsse, weil der Wind sich permanent drehe. Bei uns kommt diese Entwicklung mit den Begriffen wie Big Data, Künstliche Intelligenz oder Internet der Dinge an.
 
„Lehren und Lernen im Zeitalter der Digitalisierung“ war der Titel des Vortrags von Prof. Damberger auf Einladung der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft und der Österreichischen LehrerInnen Initiative in der Aula der Landesberufsschule Bregenz.
 
Literatur zur Sendung:
Damberger, Thomas. Herausforderung der Kulturellen Bildung im Digitalzeitalter. In: KULTURELLE BILDUNG ONLINE: (LINK)
www.kubi-online.de/artikel/herausforderung-kulturellen-bildung-digitalzeitalter
 
Damberger, Thomas. (2018). Mediendidaktik im Digitalzeitalter.
In T. Knaus & O. Engel (Hrsg.), Spannung? Potenziale! Spannungsfelder und Bildungspotenziale des Digitalen (S. 77-100).
 
Thomas  Knaus/Olga Engel (Hrsg.)
Spannungen und Potentiale
Digitlaer Wandel als Bildungseinrichtungen (Band 6)
Schriftenreihe fraMediale
München 2018, 240 Seiten.
 
Homepage:
http://damberger.org/

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