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WAS, WIE, vor allem WARUM! Erzählen lernen für die Zukunft.

Eine Zusammenfassung von Peter Steiner (ÖLI-UG) des Artikels von Gregor Stadlober “Wessen Erzählung? (Quelle: Augustin. Die erste österreichische Boulevardzeitung) - Ein Artikel über Narrative in der Politik, der vielleicht erklärt, warum die Linken strampeln und die Rechten auftrieb haben.

Rezension von Peter Steiner

Die linken stehen im eck! Warum? WEIL sie es versäumt haben ihre geschichten RICHTIG zu erzählen. Das ist die grundaussage von Gregor Stadlobers artikel “Wessen Erzählung? Über Probleme und Versäumnisse beim Entwerfen progressiver Weltbilder” im neuen AUGUSTIN vom august .

Warum die rechten derzeit die besseren narrative, sprich methode haben, ihr weltbild zu verbreiten? Ganz einfach, die linken haben keine oder eine total überalterte narrative. Und sie sind sich dessen meist nicht bewusst.

WEIL sie mittlerweile in der sprache der regierenden und nicht mehr der regierten die welt erklären. Dargestellt wird das was und wie, vergessen wird das einfache warum, so Georg Brockmeyer, SPÖ-kommunikationsleiter. Statt wohnungsnot in daten vorzustellen müsse die SPÖ deutlich sagen: “WEIL wir finden, dass jeder mensch ein recht auf eine gute wohnung hat - DARUM bauen wir”.

Vieles kann auf einen einfachen nenner gebracht werden, erklärt attac-sprecherin Lisa Mittendrein: “Die sozialleistungen hierzulande sinken, WEIL konzerne und reiche milliarden außer landes schaffen.” So einfach sei das.

Und so schwierig. Denn linke analysieren problemursachen recht tief und scheuen vereinfachende darstellungen. Wie sie’s gelernt haben und wie es nur in den eigenen zirkeln verstanden wird.

Darum ran an den AUGUSTIN Nr. 464,  raus aus den narrativ-teufelskreisen, WEIL da was über nützliche narrative zu erfahren ist.

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