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EU-Onlinefragebogen der Regierung

Die Bundesregierung will jetzt auch mit einer Umfrage ergründen, welche EU sich die Bürger/innen Österreichs wünschen.
Auf der Homepage des Bundeskanzleramtes findet der/die Interessierte einen Onlinefragebogen mit dem mittels vier offenen Fragen, mit denen die Regierung die Erwartungen der Österreicher/innen an die EU erkunden will. „Bitte beteiligt euch zahlreich. Es geht um unsere gemeinsame Zukunft in unserer gemeinsamen Union“, meint Europaminister Gernot Blümel. Das sehen wir von der Redaktion der OeLIUG.at auch so. Gerne würden wir aber noch wissen, wer die die Auswertung der offenen Fragen durchführen, wie sie erfolgen und wie die Transparenz (Richtigkeit) gewährleistet werden soll.  

 

Von den 10 Fragen sind de facto nur vier (Frage 2 bis 5) primär zum Thema EU, die restlichen Fragen (persönliche Daten, zum Beispiel ob du ein Mensch oder ein Roboter (Frage 1.), männlich oder weiblich (Frage 6.) ….. und in welchem Bundesland du wohnhaft (Frage 10.) bist), nur für die detailliertere statistische Auswertung relevant sind.
1. „Ich bin kein Roboter“ Wieviel ist neun minus acht? ACHTUNG: Die Rechnungsbeispiel wird jedes mal geändert! Z.B: Wieviel ist elf minus null?
2. In welchen Bereichen sollte es MEHR Engagement der Europäischen Union geben? bis zu 3 Antworten möglich
3. In welchen Bereichen sollte es WENIGER Engagement der Europäischen Union geben? bis zu 3 Antworten möglich
4. Wenn Sie Gesetzesinitiativen auf EU-Ebene einbringen könnten, was fänden Sie wichtig? bis zu 2 Antworten möglich
5. Gibt es Bereiche, die Ihnen Sorgen bereiten und in denen Sie sich mehr Unterstützung seitens der EU wünschen? bis zu 2 Antworten
6. Geschlecht
7. Alter
8. Höchste abgeschlossene Bildung
9. Nationalität
10. In welchem Bundesland sind sie derzeit wohnhaft?

 

Laut ORF.at starten die NEOS mit einem eigenen Dialogangebot.
Im Zuge der Ratspräsidentschaft und der bevorstehenden EU-Wahl lädt NEOS Bürgerinnen und Bürger ein, mit der Partei online über EU-Themen zu diskutieren. Im Zentrum stehen dabei die Themen Klimaschutz, Digitalisierung und die Weiterentwicklung der „politischen Union“.

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